Aktuelles

Baustellenupdate Neu-Freimann: Abnahme der nördlichen Stadtbalkone

Im Münchner Norden entstehen rund 100 Wohnungen in Holz-Hybrid-Bauweise. Aufgeteilt in drei Gebäuderiegel mit offenem Innenhof.

Die Stadtbalkone erstrecken sich über sieben Stockwerke. Der Stadtbalkon Nord verbindet, thermisch getrennt, West- und Nordflügel.

Weitere Highlights:

  • Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-Zertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude)
  • Gemeinschaftsflächen und ein umfangreiches Fahrradangebot für alle Mieter
  • Photovoltaik, Regenwassernutzung und Mieterstrom verbinden nachhaltiges Bauen mit hoher Wohnqualität

Wir verantworten bei diesem Projekt die Tragwerksplanung und den vorbeugenden Brandschutz.

 

Neufreimann wächst weiter in die Höhe

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Baufeld WA 11 West: Die erste Abnahme der Stadtbalkone ist erfolgt.

In nachhaltiger Holz-Hybrid-Bauweise entstehen hier rund 100 Wohnungen in drei Gebäuderiegeln, die einen großzügigen, offenen Innenhof bilden.

Die Stadtbalkone erstrecken sich über sieben Geschosse. Sie sind thermisch getrennt mit den Gebäuderiegeln verbunden und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Aussteifung der Gebäude. Im Rahmen der ersten Abnahme konnten wir nun die fachgerechte Umsetzung vor Ort prüfen.

Auch darüber hinaus verfolgt das Quartier ein zukunftsorientiertes Gesamtkonzept: Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-Zertifizierung, Gemeinschaftsflächen, Laubengänge, ein umfangreiches Fahrradangebot, Photovoltaik, Regenwassernutzung und Mieterstrom verbinden nachhaltiges Bauen mit hoher Wohnqualität.

Wir verantworten bei diesem Projekt die Tragwerksplanung und den vorbeugenden Brandschutz.

 

Holz-Hybridbau für die nächste Schülergeneration

Mit der feierlichen Einweihung ist die Erweiterung des Gymnasiums Ismaning offiziell abgeschlossen.
Der dreigeschossige Neubau wurde in Holz-Hybrid-Bauweise realisiert und erweitert den Schulcampus um moderne Lernräume. Holz-Beton-Verbunddecken (HBV) spannen zwischen tragenden Brettsperrholzwänden, einer Unterzugs-Stützen-Konstruktion sowie dem aussteifenden Stahlbetonkern.

Die großflächigen Fenster sorgen für helle Unterrichtsräume und prägen die offene Architektur.
Besonders freut es uns, dass wir nach der Sanierung und dem Umbau des ehemaligen Tagungshotels zum heutigen Schulgebäude nun auch die Tragwerksplanung für die Erweiterung übernehmen durften.

 

Bis zu 8,80 Meter Spannweite mit vorgefertigten HBV-Decken

Auf der Baustelle des Bildungscampus Ludwigsburg wurden die ersten Holz-Beton-Verbunddecken erfolgreich montiert. Die vorgefertigten Deckenelemente überspannen bis zu 8,80 Meter und kommen in allen oberirdischen Geschossen zum Einsatz.

HBV-Decken verbinden die Materialeigenschaften von Holz und Beton: Zug- und druckfest in einem Element. Das Ergebnis ist eine wirtschaftliche, nachhaltige und leistungsfähige Konstruktion mit großen Spannweiten, hoher Steifigkeit und reduziertem Materialeinsatz.

 

200 Mio. € für die Zukunft

Der Bildungscampus Ludwigsburg wächst jetzt in Holz: Nach der Fertigstellung der aussteifenden Stahlbetonbauteile hat der Holzbau begonnen.

Für uns als Tragwerksplaner ist das ein besonderer Moment, denn mit diesem Bauabschnitt wird eines der größten und anspruchsvollsten Projekte, das wir bisher begleiten durften, nun sichtbar. Im bereits weit fortgeschrittenen Bauteil 2 läuft die Montage der Holzkonstruktion auf Hochtouren. Kürzlich wurden die vorgefertigten Holz-Beton-Verbunddecken (HBV) erfolgreich eingehoben.

Die Deckenelemente überspannen bis zu 8,80 Meter und kommen in sämtlichen oberirdischen Geschossen zum Einsatz. Mehr Einblicke in diese innovative Konstruktion gibt es in der kommenden Woche.
Das Tragwerkskonzept verbindet die Vorteile zweier Bauweisen: Ein zentraler Stahlbetonkern übernimmt die Aussteifung des Gebäudes, während die äußeren Klassenbereiche in einer leistungsfähigen Holztragkonstruktion entstehen.

Teilweise lagern die Ortbetondecken des Kerns auf Holzstützen auf – ein spannendes Beispiel für das präzise Zusammenspiel von Holz- und Massivbau. Auch im Bauteil 1, der zukünftigen Realschule, schreiten die Arbeiten planmäßig voran. Aktuell entstehen die aussteifenden Treppenhäuser in Stahlbeton. Im Anschluss folgt auch hier die Errichtung der übrigen Gebäudeteile in Holzbauweise.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro entsteht in Ludwigsburg ein zukunftsweisender Bildungscampus, der nachhaltiges Bauen, moderne Architektur und innovative Tragwerksplanung vereint.

Wir freuen uns, dieses Leuchtturmprojekt als Tragwerksplaner mitgestalten zu dürfen und werden auch in den kommenden Wochen weitere Einblicke in den Baufortschritt geben.

 

Sonne, Grill und ein starkes Team, mehr braucht es nicht

Selbst die Rekordtemperaturen konnten uns nicht davon abhalten, unser jährliches PGDI‑Grillfest zu genießen.

Bei gutem Essen, kühlen Getränken und vielen netten Gesprächen haben wir gemeinsam einen schönen Sommerabend verbracht. Den Abschluss bildete das Public Viewing der deutschen Nationalmannschaft.

Das Ergebnis hätten wir uns zwar anders gewünscht, der guten Stimmung hat das aber keinen Abbruch getan.

Auf viele weitere gemeinsame Abende, beim nächsten Mal gerne mit ein paar Grad weniger.

 

Millimeterarbeit mit mehreren Tonnen Gewicht: Stahltreppen für den Campus Ludwigsburg eingebaut

Auf der Baustelle wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Die ersten tonnenschweren Stahltreppenanlagen wurden erfolgreich eingehoben und präzise in die Rohbaustruktur integriert.

Damit entstehen die zentralen vertikalen Verbindungen zwischen den Geschossen und die Gebäudekonturen werden zunehmend erlebbar.

Parallel schreiten die Arbeiten im Untergeschoss mit hoher Taktung voran, während oberirdisch bereits die nächsten Bauabschnitte vorbereitet werden.

Besonders spannend: Das Gebäude wird konsequent nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip geplant und setzt auf nachwachsende Rohstoffe, ressourcenschonende Konstruktionen und eine zirkuläre Materialstrategie.

Der neue Bildungscampus vereint künftig drei Schulen, eine Stadtteil- und Schulbibliothek sowie eine Mensa unter einem Dach. Ergänzt durch moderne Gebäudetechnik, Fernwärmeversorgung, Photovoltaikanlagen und extensive Dachbegrünungen entsteht ein zukunftsweisender, CO₂-neutraler Bildungsstandort für kommende Generationen.

Jeder Baufortschritt macht sichtbar, wie aus Planung Realität wird.

 

Gemeinsam Zukunft bauen: 152 Wohnungen für ein nachhaltiges Quartier

152 neue Wohnungen, ein lebendiges Quartier und ein klarer Blick in die Zukunft: In Vaterstetten entsteht ein Wohnprojekt, das nachhaltiges Bauen, soziale Vielfalt und hohe Lebensqualität miteinander verbindet.

Als Tragwerksplaner freuen wir uns, dieses spannende Projekt mitgestalten zu dürfen. Besonders die Kombination aus Wohngebäuden, großflächiger Tiefgarage und den anspruchsvollen Anforderungen an Regenwassermanagement, Begrünung und nachhaltige Infrastruktur macht die Planung zu einer interessanten Aufgabe.

Für uns bedeutet Tragwerksplanung weit mehr als die Entwicklung tragender Strukturen. Sie schafft die Grundlage dafür, dass Architektur, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zusammenwirken und aus einer Planung ein zukunftsfähiger Lebensraum entsteht.

Wir sind stolz, unseren Beitrag zu einem Quartier leisten zu können, das Wohnen, Gemeinschaft und Klimabewusstsein sinnvoll vereint.

 

 

Baustellen Update Steuercampus München

Der zweite Bauabschnitt des Steuercampus München wächst weiter: Der siebengeschossige Neubau mit zwei Untergeschossen inklusive WU-Beton-Tiefgarage schließt direkt an den 1. BA an, für den wir bereits die Tragwerksplanung übernehmen durften.

Mit der heutigen Betonage des letzten Deckenabschnitts ist damit das 2. UG abgeschlossen und die Arbeiten können im 1.UG fortgeführt werden. Hier sorgt eine Vielzahl von wandartigen Trägern für die Abfangung der Lasten über der Tiefgarage. Im 1.UG finden u.a. Technikräume, Werkstätten und eine hoch belastbare Registratur (bis 2,2 t/m²) ihren Platz. Auch die Decke über dem 1.UG hat es dann nochmal in sich: Deckensprünge, Unterzüge und die Innenhofdecke mit Bepflanzung werden in den nächsten Wochen hergestellt.

Ein weiteres Highlight folgt im EG: ein stützenfreier 22 × 22 m Multifunktionssaal, überspannt durch einen Stahlbetonträgerrost.

Der Neubau erfüllt den Passivhausstandard mit hochgedämmter Hülle, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, hinterlüfteten Fassaden und integriertem Sonnenschutz. Begrünte Dächer, PV-Anlage und vorbereitete E‑Mobilität runden das nachhaltige Konzept ab.

 

 

Holzmodulbau als Zukunft der Bildungsinfrastruktur

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Schülerwohnheims am Berufsschulzentrum in Biberach zeigt sich eindrucksvoll, welches Potenzial moderner Holzmodulbau heute bietet.

Das sechsgeschossige Wohnheim schafft Platz für 170 Bewohnerinnen und Bewohner und wurde als Effizienzhaus 40 EE Plus realisiert. Passivhausstandard der Gebäudehülle, Grundwasserwärmepumpe, Unterstützung durch die Heizzentrale des Campus sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Gründach sorgen für ein zukunftsfähiges Energiekonzept.

Besonders bemerkenswert: Die Holzmodule von Timber Homes und Huber & Sohn wurden vollständig vorgefertigt, von der Brettsperrholz-Tragstruktur über die technische Gebäudeausstattung bis hin zu fertigen Oberflächen wie Fliesen und Bodenbelägen. Das ermöglicht höchste Ausführungsqualität bei gleichzeitig deutlich verkürzter Bauzeit.

Ein starkes Beispiel dafür, wie nachhaltiges, serielles und architektonisch anspruchsvolles Bauen erfolgreich zusammenfinden.

Dass dieses Konzept überzeugt, zeigt auch die Auszeichnung beim Holzbaupreis Baden-Württemberg 2026. Das Projekt wird dort ausdrücklich gewürdigt (Seite 25).

 

 

Logo-dittrich
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unserer Website zurückkehren und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

Zu unserer Datenschutzerklärung