Neuer Auftrag: Neubau Wohnanlage Marsstraße in München

Die GWG München plant in der Mars- und Klarastraße den Neubau dreier Wohngebäude mit Tiefgarage als Nachverdichtung in Bebauungslücken. Insgesamt sollen hier 77 nach verschiedenen Programmen geförderte Wohnungen entstehen.

Im Zuge eines VgV Vergabeverfahrens konnte sich unser Büro den Auftrag für die Tragwerksplanung sichern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Planungsbeteiligten.

Neuer Auftrag: Erweiterungsneubau und Umbau der Jahnschule in Bad Tölz

Nach einem Entwurf der Hrycyk Architekten aus München wird die Jahnschule in Bad Tölz erweitert und umgebaut. Der Erweiterungsneubau soll direkt an das Bestandsgebäude angebaut werden, dabei entsteht eine neue Aula im Bestandsbereich. Im Neubau werden neben einer Einfachturnhalle auch Proberäume der Stadtkapelle, die Schulküche sowie mehrere Multifunktionsräume realisiert

Im Zuge eines VgV Vergabeverfahrens konnte sich unser Büro den Auftrag für die Tragwerksplanung sichern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Planungsbeteiligten.

Sprengung des ehemals größten Holzdaches der Welt

Nach nur einem Jahr Planungs- und Bauzeit entstand 1979/1980 mit dem Rinterzelt in unserem Büro das größte Holzdach der Welt. Die aufsehenerregende Konstruktion, bestand aus einem 68 Meter hohen Mittelpylon aus Beton und einem 180 Meter Durchmesser großem Zeltdach aus Holz. Dieses haben wir als Hängerippenschale mit 48 Holzbindern entwickelt. Die Abmessung der Binder war mit 20/80 bis 100 cm extrem schlank (l/100). Die Dachoberfläche des zeltartigen Gebäudes wurde mit rund 30.000 m² Holzschalung beplankt. Neben den außerordentlichen Gebäudedimensionen markierte das Rinterzelt auch – als eines der ersten Holzhybridbauwerke überhaupt – einen wesentlichen Meilenstein des modernen Ingenieurholzbaus in unserem Planungsbüro.

Knapp 40 Jahre durchliefen jährlich über 200.000 Tonnen Müll die automatische Abfallsortieranlage im Rinterzelt. Nun wird in einem neu errichteten Gebäude getrennt und entsorgt. Eine alternative Nutzung des gigantischen Zeltes, welches jahrzehntelang auch das Stadtbild der österreichischen Metropole prägte, wurde offensichtlich nicht gefunden. Jetzt wurde das monumentale Holzdach innerhalb von 3 Sekunden gesprengt.