DAM Preis 2026: Münchner Elisabethmarkt nominiert!
Das Deutsches Architekturmuseum (DAM) zeichnet jährlich außergewöhnliche Bauprojekte aus. Dieses Jahr steht die Restrukturierung des Elisabethmarktes auf der Nominierungsliste, die wir als Locals planerisch begleiten durften.
Die zehn neuen Marktstände wurden in ökologischer Holzbauweise mit Walmdach errichtet. Stahl kam nur dort zum Einsatz, wo es statisch notwendig war. Die Konstruktion basiert auf Brettsperrholzdecken und -wänden, über welche die Lasten effizient verteilt werden. Ein besonderes Besucher-Highlight sind die beiden Dachterrassen mit Hochbeeten und bienenfreundlicher Begrünung, das Begrünungskonzept stammt von bauchplan ).(. Ideal für eine entspannte Kaffeepause mit Blick über den Markt.
Die logistische Infrastruktur des Marktes bildet die rund 2.500 m² große, zweigeschossige Tiefgarage für Anlieferung, Lagerung, Entsorgung und Parkflächen. Der gesamte ober- und unterirdische Marktbereich wurde von den Architekten bogevischs buero komplett neugestaltet. Während der Bauphase sorgte ein Interimsmarkt in modularer Holzbauweise für die Aufrechterhaltung des Marktbetriebs. Seit 1903 ist der Markt ein fester Bestandteil des Münchner Stadtlebens. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Buden nur provisorisch wiedererrichtet. Höchste Zeit für eine moderne, nachhaltige Holzbaulösung!
Wir haben bei diesem Projekt die Tragwerksplanung, den Brand- und Wärmeschutz erbracht.
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