Holz-Hybridbau für die Schule von morgen: Grundschule Bernau am Chiemsee

Die Erweiterung der Grundschule Bernau am Chiemsee setzt konsequent auf Holzbau und hybride Tragwerkslösungen. Ergänzt wird das Projekt durch die Umstrukturierung des Bestands und den Neubau einer Sporthalle. Baubeginn ist für Mitte 2026 geplant.

Der Neubau ist als Holz-Hybridkonstruktion geplant:

– Holz-Beton-Verbunddecken (HBV) zur effizienten Lastabtragung und Schwingungsbegrenzung
– Brettsperrholz-Außenwände (CLT) als tragende und raumbildende Elemente
– Aufgelöste Brettschichtholz-Stützen-/Unterzugssysteme, teilweise in Baubuche, sichtbar in Fassaden- und Lerninselbereichen
– Sporthalle in Holzhybridbauweise, teils in den Baugrund eingegraben
– Dachtragwerk aus Brettschichtholzbindern für große Spannweiten bei geringem Eigengewicht

Das Erweiterungsgebäude wird direkt an den Bestand angeschlossen und beherbergt im EG die neue Aula sowie den Speisebereich mit Ausgabeküche. Im 1. und 2. OG sind Klassen- und Gruppenräume mit Lerninseln vorgesehen. Die Haustechnik wird im UG untergebracht.

Im Bestandsgebäude werden im Erdgeschoss drei ehemalige Klassenräume in Räume für Verwaltung, Lehrerzimmer und Schulleitung umgewandelt. Auch im Bestand ist in den beiden Obergeschossen eine Umstrukturierung in eine offene Lernlandschaft mit „Lerninseln“ also die Nutzung der Flure als Aufenthalts- /Lernbereiche vorgesehen.

Die Gemeinde hat sich bewusst für eine Holzfassade entschieden. Damit wird der konstruktive Holzbau auch im Erscheinungsbild ablesbar und unterstützt die nachhaltige Gesamtstrategie des Projekts.
Der Bau wurde zur Förderfähigkeit nach KfW-Kriterien geplant: Ein Pelletkessel mit zusätzlicher Luftwärmepumpe sorgt für die Beheizung, PV-Anlagen auf Bestand und Erweiterung unterstützen die Stromversorgung

Der Entwurf stammt von Sommersberger GmbH Architekten und Ingenieure, wir erbringen die Tragwerksplanung.

 

 

Richtfest in Neubiberg für ein Seniorenzentrum in moderner Holzbauweise

Der Neubau des dreigeschossigen unterkellerten Gebäudes wird als Holzhybridkonstruktion realisiert: Ein Massivkern aus Stahlbeton sorgt für Aussteifung und Robustheit, während Holzständeraußenwände und Holz-Beton-Verbunddecken die Vorteile des nachwachsenden Baustoffs Holz optimal nutzen.

Diese Kombination ermöglicht eine effiziente Lastabtragung, gute Schall- und Brandschutzeigenschaften sowie eine deutliche Reduktion der grauen Emissionen gegenüber konventionellen Bauweisen.

Besonders spannend aus Sicht der Tragwerksplanung ist das Zusammenspiel von Holzdecken, Holztragwänden und Massivbaukern, das die vertikalen und horizontalen Lasten sicher bis in die Bodenplatte führt – funktional, wirtschaftlich und ressourcenschonend.

Auch energetisch setzt das Projekt Maßstäbe:
– KfW-40-Standard
– Luft-Wasser-Wärmepumpe
– Photovoltaikanlage auf dem Satteldach
– außenliegender Sonnenschutz

Nach Abschluss des Rohbaus freuen wir uns auf die Fertigstellung im kommenden Jahr.

Der Entwurf stammt von Mahlknecht Herrle Architektur.
Wir sind stolz darauf, dass wir dieses zukunftsorientierte Projekt als Tragwerksplaner begleiten durften!

 

 

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