Holzbau, Recyclingbeton, intelligente Lüftung: ein Projekt mit Signalwirkung

Wir freuen uns über die Beauftragung für ein besonders nachhaltiges und pädagogisch wertvolles Projekt: die Erweiterung des Bildungscampus Rainbrunnen in Schorndorf

Insgesamt entstehen 1.046 m² neue Nutzfläche: Raum für ein Kinderhaus mit vier Kindergartengruppen, die ersten beiden Klassen der Christian-Morgenstern-Schule sowie eine Mensa mit Mehrzweckfunktion. Ergänzend dazu entstehen neue Unterrichts- und Fachräume für die angrenzende Fröbelschule – insgesamt Platz für rund 60 Schülerinnen und Schüler.

Nachhaltigkeit im Fokus
• Ressourcenschonende Bodenplatte aus Recyclingbeton
• Zweigeschossiger Holzbau mit umlaufenden Flucht- und Wartungsbalkonen als Sonnenschutz
• Natürliche Lüftungsstrategie über automatische Lüftungsklappen
• PV-Anlage mit innovativem Salzwasserspeicher
• Solarthermie zur Warmwasserbereitung
• Kühlfunktion über die Fußbodenheizung
• Kompakte Bauweise zur Reduktion des Energiebedarfs
• Gezielte Bepflanzung für verbessertes Mikroklima und natürliche Verschattung

So entsteht ein inklusiver, zukunftsfähiger Campus, der pädagogische Anforderungen mit hoher technischer Qualität verbindet und durch seine nachhaltige Bauweise die Bildungslandschaft im Rems-Murr-Kreis langfristig stärkt.

Entworfen von BJW Architekten, wir erbringen die Tragwerksplanung dazu.

 

 

Bezahlbarer Wohnraum in Holz-Hybridbauweise: Eching macht’s vor

In der Pommernstraße entstehen aktuell 19 neue Wohnungen in klimafreundlicher Holz-Hybridbauweise – ein Projekt der Gemeinde Eching. Beim Termin zur Bewehrungsabnahme der Bodenplatte waren wir vor Ort.

Das Gebäude erfüllt den Effizienzhausstandard 40 und zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltiges Bauen und soziale Verantwortung zusammenwirken können. Aufgrund des hohen Grundwasserstands wird die Tiefgarage in wasserundurchlässiger Bauweise (WU-Beton) ausgeführt. In den oberen Geschossen besteht das Treppenhaus aus Stahlbeton, während die Wohnungen selbst in moderner Holzbauweise errichtet werden. Die Erschließung erfolgt über einen offenen Laubengang.

Auf der Dachterrasse entsteht ein gemeinschaftlicher Bereich mit Sandkasten und Pflanztrögen, ideal für Urban Gardening. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sorgt für nachhaltige Energiegewinnung.

Die Wohnungen bleiben dauerhaft im Eigentum der Gemeinde und werden bewusst unterhalb des Mietspiegels vermietet. So entsteht ein vielfältiger Bewohner-Mix und ein langfristiger Beitrag zur sozialen und nachhaltigen Ortsentwicklung.

Der Entwurf stammt vom Architekturbüro BÜRO4 WAGNER + PARTNER ARCHITEKTEN. Wir übernehmen die Tragwerksplanung, den Brandschutz und die Verbauarbeiten.

 

 

Baustellenupdate: Neubau eines Kindergartens in nachhaltiger Holzmassivbauweise in Aschheim

Der Rückbau des Bestandskindergartens ist aktuell in vollem Gange. Der angrenzende Gebäudeteil bleibt während der Bauphase in Betrieb. Eine exakt definierte Abbruchkante und gezielte Sicherungsmaßnahmen gewährleisten den Schutz des bestehenden Gebäudes und die Sicherheit des laufenden Betriebs.

Parallel erfolgen Entkernung und Schadstoffsanierung. Sämtliche Baustoffe werden getrennt erfasst und fachgerecht entsorgt: Ein konsequenter Schritt im Sinne einer nachhaltigen Materialkreislaufführung und ökologisch verantwortlichen Bauweise.

Der Neubau entsteht in Holzmassivbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad: 16 vorgefertigte Module bilden die Tragstruktur und ermöglichen eine präzise, zeiteffiziente Umsetzung bei minimaler Beeinträchtigung des laufenden Kindergartenbetriebs.

Das Projekt steht beispielhaft für eine ressourcenschonende und zukunftsfähige Bauweise im kommunalen Hochbau – wirtschaftlich, ökologisch und funktional auf die Anforderungen moderner Bildungsbauten abgestimmt.

Der Vorentwurf stammt von Hrycyk Architekten BDA und unterliegt noch Änderungen, wir erbringen die Tragwerksplanung.

 

 

Holzkonstruktion unter Extrembedingungen: 15 Jahre überdachter Thermenbetrieb

Die Familientherme Amadé im Pongau wurde vor 15 Jahren von uns geplant. Seither prüfen wir alle fünf Jahre den Zustand der Dachkonstruktion – inklusive Risskontrolle, Tragfähigkeitsbewertung und Holzfeuchtemessung in kritischen Bereichen.

Auch nach der diesjährigen Kontrolle steht fest: Die Holzbauteile haben sich bewährt – und sind für weitere fünf Jahre Betrieb freigegeben.
Dabei muss die Holzbaukonstruktion dauerhaft hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze standhalten. Aufgrund des sole- und chlorhaltigen Wassers ist das primäre Dachtragwerk in Holzbauweise errichtet. Im Bereich von solehaltigem Spritzwasser ist ein konstruktiver Holzschutz essenziell, um Austrocknung und Versprödung zu vermeiden.

Das Schwimmbaddach besteht aus Kastenelementen mit integrierten Sparren und Aufsparrendämmung. Haupt- und Nebenträger mit variierenden Dachneigungen werden über Stützen und tragende Wände abgetragen. Besondere Merkmale der Holzkonstruktion sind Gerberstöße, biegesteife Rahmenecken und komplexe Knotenpunkte.

 

 

Herzlichen Glückwunsch zum 15-jährigen: Franz, Martin, Christoph und Dennis!

15 Jahre Firmenjubiläum – in dieser Zeit entstehen anderswo Kathedralen, Stadien oder halbe Innenstädte – bei uns ist etwas genauso Beeindruckendes gewachsen: Ein großartiges Team, das zusammenhält! Und zwar nicht nur statisch, sondern auch menschlich.

Gemeinsam haben sie in den vergangenen Jahren viele anspruchsvolle Projekte geplant, Erfolge gefeiert, Herausforderungen gemeistert und auch mal eine Schieflage wieder hingebogen. Als echte Teamplayer haben sie die Stärken ihrer Kollegen weder ausgenützt noch bekämpft – sondern wertgeschätzt. Für den Erfolg braucht es genau solche Kollegen, die gemeinsam etwas Großes schaffen wollen und nicht kleinteilig denken. Die für ihre Überzeugungen eintreten, bereit sind Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.

Wir sagen heute respektvoll DANKE zu der Leistung eines jeden Einzelnen von ihnen. Danke für ihre Kollegialität und ihre Loyalität. Ihren Mut und Ihr Durchhaltevermögen. Und ihren großartigen Humor – der in all den Jahren nie gefehlt hat.

 

 

Holzbau für den Nachwuchs: Richtfest an der Beruflichen Schule Riedlingen

Mit dem abgeschlossenen Rohbau startet die Berufliche Schule Riedlingen in die nächste Bauphase. Der neue Gebäudekomplex entsteht in moderner Hybridbauweise: Die Decken sind als Holz-Beton-Verbundkonstruktion ausgeführt – mit Brettstapelelementen mit integrierter Akustik in der Zugzone und Aufbeton in der Druckzone.

Auch technisch setzt der Neubau Maßstäbe: Eine mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für frische Luft bei minimalem Energieeinsatz. Die adiabate Kühlung ermöglicht eine klimafreundliche Temperierung der Räume. Zusätzlich ist das Gebäude an eine Nahwärmezentrale angeschlossen, die zu 100 % mit regenerativen Energien betrieben wird.

Die Gebäudehülle erfüllt den Passivhausstandard und trägt damit aktiv zur Energieeinsparung bei. Auf dem Dach sorgen eine Photovoltaikanlage und eine extensive Begrünung für eigene Stromerzeugung und ein verbessertes Mikroklima.

Der viergeschossige Neubau umfasst 9 allgemeine Unterrichtsräume, 7 Fachräume, Arbeitsbereiche für Schüler und Lehrkräfte sowie großzügige Aufenthaltszonen im offenen Atrium. Ergänzt wird das Ensemble durch einen eingeschossigen Werkstattanbau mit Schweißwerkstatt, Lagerflächen und Technikräumen.

Der Entwurf stammt von Lanz Schwager & Partner, Fritschle GmbH übernimmt Roh- und Holzbau unter der Bauherrschaft des Landratsamt Biberach und wir erbringen für dieses schöne Projekt die Tragwerksplanung.

 

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